„Qualität ist, wenn der Kunde zurück kommt, nicht das Material“

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Ein Bericht über das Zusammenspiel von Qualität und Kundenservice im Maschinenbau

Seine Geschichte hört sich an wie eine Werbung für Existenzgründung: Der gelernte Kfz-Mechaniker hat das Gefühl, beruflich noch nicht angekommen zu sein, sich jetzt, wo er noch keine 40 Jahre alt ist, noch einmal verändern zu müssen. Er gründet sozusagen aus dem Nichts eine Firma, macht alleine in einer Garage Gleitschleifarbeiten. Die Geschäfte laufen gut, die Garage wird zu klein und er zieht um in eine stattliche Halle. Die Firma entwickelt sich weiter: Neben Lohnschleifen werden Reinigen, Entfetten und später auch Lohnsägearbeiten Teil des Programms. Heute, 8 Jahre nach Firmengründung, beschäftigt er 14 Mitarbeiter, die Arbeitsstätte ist schon wieder zu klein, der nächste Firmenumzug steht bevor. Eine Werbung für die Selbstständigkeit? Nein, die Geschichte von Jürgen Otto aus Deizisau. Mit Mut, Fleiß, Perfektion und dem Fokus auf Kundenservice hat es Jürgen Otto erfolgreich in die Selbstständigkeit geschafft.

Ein Drittel seines Umsatzes generiert Jürgen Otto heute durch Lohnsägearbeiten, ein Bereich, mit dem er erst vor 1 1/2 Jahren angefangen hat. Sein Maschinenpark für das Lohnsägen umfasst 4 Sägemaschinen. Bei guter Auftragslage stand irgendwann die nächste Investition an: eine weitere Stahlsäge. Jürgen Otto besaß bis dato eine Sägemaschine. Sein Hauptkriterium für eine zweite war der Service. „Meine Kunden verlassen sich auf Termintreue“, so Otto. „Wenn ich ein Problem mit der Maschine habe, brauche ich schnelle Hilfe.“ Otto hörte sich um in der Sägebranche und stieß über eine Empfehlung auf die Firma MEBA Metall-Bandsägemaschinen. Heute besitzt er bereits 4 MEBA Metallbandsägen. Ottos neueste Errungenschaft ist die MEBAeco 335 DGA.

MEBAeco 335 DGA: Maschinenspezifika auf einen Blick:

  • Menügesteuerter CNC Doppelgehrungs-Sägeautomat
  • Schwenkbereich: -60 / +45°
  • Max. Durchlass: 335mm x 500mm
  • Präziser Sägevorschub und Materialeinschub über spielfreie Kugelrollspindel und Servo- Positioniertechnik
  • Sämtliche Verfahrbewegungen sind über wartungsfreie Kugelumlaufführungen geführt
  • Patentiertes Doppelgehrungskonzept

 

Otto berichtet: „Auf den ersten Blick war mir die 335 DGA zu groß. Ich bin beruflich so weit gekommen, weil ich immer versucht habe bescheiden zu bleiben, zunächst den Markt zu sondieren und dann erst den nächsten, größeren Schritt zu machen. So halte ich es auch mit den Investitionen. Ich schaute mir die Maschine näher an und stellte fest, dass ich hier ein Produkt mit innovativer Technologie vor mir hatte. Ich war überzeugt von den hohen Leistungsdaten mit der MEBA Maschinen arbeiten und von dem neuartigen Sägevorschub über Kugelrollspindeltechnik, den ich bisher nur aus Werkzeugmaschinen kannte, die für mich nicht finanzierbar waren. Ein guter Gedanke des Vertriebsmitarbeiters der Firma MEBA war der Material–Zangenvorschub. Für Gehrungsschnitte ist dieses Feature hervorragend und bringt eine große Zeitersparnis mit sich.“ Mit dieser auf der Zufuhrrollenbahn montierten Materialspannzange lassen sich die unterschiedlichen Materialquerschnitte sicher spannen und sowohl lange als auch kurze Abschnitte exakt vortakten. Die Verfahrlänge der Nachschubzange beträgt bei der Firma Otto 2300mm und ist nahezu beliebig erweiterbar.

Nach reichlicher Überlegung hat Jürgen Otto die Investition getätigt. Eine Investition in die Zukunft: Otto konnte die Produktivität durch die MEBAeco 335 DGA erheblich steigern und innerhalb von 3 Monaten direkte Umsatzsteigerungen erzielen. Mit Qualität und Leistung der Maschine ist Otto äußerst zufrieden: „Es bereitete mir anfangs ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn ich morgens in die Firma kam und die Maschine völlig störungsfrei über Nacht Arbeiten erledigt hat. Zwischenzeitlich habe ich Aufträge bekommen, von denen ich früher nicht zu träumen gewagt hätte.“

Als klaren Wettbewerbsvorteil und als weiteres Zeichen für Qualität sieht Jürgen Otto das Servicekonzept des schwäbischen Maschinenbauers. Angefangen bei Vorabgesprächen, über die Angebots- und Produktionsphase bis hin zum Aufstellen der Maschine und dem Wartungsservice, Otto fühlte sich stets verstanden, gut beraten und betreut: „Ich weiß nicht, wie die das machen, aber ich kann bei MEBA reden, mit wem ich will, ich bekomme immer eine kompetente Aussage oder das Signal, dass man schnell und unkompliziert nach einer guten Lösung sucht“, so Otto. Auch mit der der Konstruktionsabteilung von MEBA arbeitete Otto ergebnisorientiert zusammen, so konnten seine individuellen Anforderungen in das Maschinenkonzept eingebunden werden.

Das Servicekonzept von MEBA setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen.
Oberste Priorität genießt die schnelle Hilfe auf persönliche Art, der Telefonservice. Bedienerfragen können auf diese Weise qualifiziert beantwortet, Probleme mit der Maschine schnell gelöst werden. So wird national und international „erste Hilfe“ geleistet. Festgelegte Checklisten unterstützen die Kundenberater, die Maschinen überprüfen und festgestellte Mängel umgehend beheben zu können.

Eine herausragende Dienstleistung bei MEBA ist der Teleservice: ein Instrument zur Steigerung der Maschinenverfügbarkeit. Maschinen und Anlagen werden immer komplexer, ihre Instandsetzung erfordert spezialisiertes Know-how. Mit Hilfe des Teleservice werden Maschinen- und Prozessdaten automatisch erfasst, in Diagnoseprogrammen analysiert und über ein Datennetz an das Servicezentrum bei MEBA weitergeleitet. Spezialisten bei MEBA können aus der Distanz Fehler eingrenzen und schnell Maßnahmen zur Fehlerbehebung einleiten. Das ist auch ein wirtschaftlicher Aspekt, da zeit- und kostenaufwändige Vororteinsätze entfallen.

Ergänzt wird das Servicekonzept durch einen routinierten Monteurservice . Unabhängig davon, ob es um Inbetriebnahme, De- oder Remontage von Maschinen, Anlagen und einzelnen Komponenten geht oder um logistisches Know-how bei der Verlagerung kompletter Werks- und Produktionseinheiten, MEBA brilliert mit kompetentem Full-Service.

„Qualität ist, wenn der Kunde zurück kommt, nicht das Material“, nach diesem Leitspruch führt Jürgen Otto seine Firma. Er kümmert sich akribisch darum, dass die Qualität aller Arbeiten stimmt. Größten Wert legt er aber auch darauf, dass seine Mitarbeiter flexibel auf Kundenwünsche reagieren und individuelle Lösungen finden. Im Zeitalter der „Geiz-ist-geil“ Philosophie, automatischer Telefonhotlines und einer Vielzahl an bürokratischem Schriftverkehr fällt dem Unternehmer sehr positiv auf, wenn er persönlich und zuverlässig bedient wird. Jürgen Otto weiß, dass die Erfolgsgeschichte seiner Firma zu 90% auf Mund-zu-Mund-Propaganda basiert. Er ist überzeugt, dass der Schlüssel zu diesem Erfolg das Gesamtpaket aus Qualität und gutem Service ist, das er auch seinem Partner MEBA zuspricht.

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